Christenverfolgung in aller Welt beenden!



Zur anhaltenden Verfolgung von christlichen Minderheiten weltweit erklären der Bundesvorsitzendeder Jungen Union Deutschlands, Philipp Mißfelder MdB und der kirchenpolitische Sprecher der Jungen Union, Henrik Bröckelmann:

„Weihnachten, das Fest der Geburt Christi, werden auch im Jahr 2011 Millionen von Christen nicht ohne Angst vor Verfolgung und Unterdrückung feiern können.
In dutzenden Ländern dieser Welt gehört die Missachtung des Rechts auf freie Religionsausübung und die Diskriminierung religiöser Minderheiten noch immer zur traurigen Realität. Christen sind davon besonders betroffen,sie sind noch immer die am stärksten diskriminierte Religionsgemeinschaft weltweit.

Laut Index der Organisation Open Doors kann davon ausgegangen werden, dass rund 100 Millionen Christen in über fünfzig Ländern das elementare Menschenrecht auf freie Ausübung ihrer Religion verwehrt bleibt.
Mancherorts wird der Bau von Gotteshäusern verboten, in anderen Teilen der Welt müssen christliche Glaubensbrüder und –schwestern aufgrund ihres Bekenntnisses gar um ihr Leben fürchten.

Gerade in den vergangenen Monaten häuften sich Schreckensmeldungen über Angriffe auf Kirchen, Konvertiten oder auf einfache Gläubige, die Opfer religiös motivierter Gewalt wurden.

Der Blick auf die Brennpunkte religiöser Verfolgung und auf die Schauplätze fundamentalistisch motivierter Gewalt zeigt auf, dass Christenverfolgung vor allem in totalitären Staaten stattfindet.
Wie schon in den vergangenen acht Jahren führt Nordkorea die schwarze Liste der Länder an, in denen christliche Minderheiten aufgrund ihrer Religion verfolgt oder benachteiligt werden.
Die Hoffnung auf Besserung der schwierigen Lage nach dem Wechsel der Machthaber in Pjöngjang wird wohl leider nur ein frommer Weihnachtswunsch bleiben.
Besorgniserregend ist die Situation zudem im Nahen Osten, wo sich die Lage in vielen muslimischen Staaten zunehmend radikalisiert.

Die Junge Union fordert daher zum wiederholten Male eindringlich ein Ende der Benachteiligung und Verfolgung unserer christlichen Glaubensbrüder und -schwestern in allen Regionen der Erde und setzt sich nachdrücklich für den Schutz der Glaubens- und Bekenntnisfreiheit ein. Das universelle Grundrecht auf freie Religionsausübung darf nicht mit Füßen getreten werden und muss für alle Gläubigen gleichermaßen und weltweit gelten!“

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